Sehr geehrte Herren Landesjägermeister-Stellvertreter, werte Vorstandsmitglieder!
Sehr geehrte Herren Bezirksjägermeister, geschätzte Jägerinnen und Jäger!

 

Steirische Jagd begrüßt richtungsweisende Reformen im Naturschutz- und Jagdrecht

Die steirische Landesjägerschaft spricht sich mit Nachdruck für die von der Landesregierung vorgelegten Novellen im Naturschutz-, Jagd- und Artenschutzrecht aus. Die geplanten Maßnahmen stellen einen längst notwendigen Schritt hin zu einem modernen, praxisnahen und ausgewogenen Wildtiermanagement dar. Für die Jägerschaft ist klar: Ein funktionierendes Wildtiermanagement braucht klare Kompetenzen und rasche, fachlich fundierte Entscheidungen. Für die Jägerschaft ist klar: Ein funktionierendes Wildtiermanagement braucht klare Kompetenzen und rasche, fachlich fundierte Entscheidungen.

 

Die Reform trägt den realen Herausforderungen des Ausgleichs zwischen Gewinnern und Verliererarten unserer Kulturlandschaft Rechnung. Gleichzeitig wird auf Konflikte und drohende Schäden in der Land- und Forstwirtschaft, Almwirtschaft sowie Fischerei reagiert. Die nun vorgesehenen Regelungen ermöglichen ein verantwortungsvolles Eingreifen dort, wo erhebliche Schäden entstehen oder Sicherheitsrisiken bestehen.

 

Dieses ausgewogene Vorgehen zeigt, dass Naturschutz und Nutzung kein Widerspruch sein müssen.

Auch die geplanten Verordnungen für Nebel- und Rabenkrähen, Fischotter und Wolf stellen notwendige und sachlich begründete Schritte dar. Sie schaffen die Grundlage, um ökologische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Interessen in Einklang zu bringen. 

 

Die weiteren Anpassungen im Jagdgesetz – etwa die Modernisierung technischer Möglichkeiten, die Vereinheitlichung von Meldefristen und die praxisnähere Gestaltung von Abschussplänen – sind aus Sicht der Jägerschaft ein wichtiger Beitrag zur Entbürokratisierung und zur zeitgemäßen Ausübung der Jagd.

 

Hier geht es nicht um die Reduktion von Artenvielfalt, sondern um ein verantwortungsbewusstes Management unserer heimischen Wildtiere. Ziel ist ein nachhaltiges Gleichgewicht zwischen Mensch, Tier und Natur.

 

Landesjägermeister Franz Mayr-Melnhof-Saurau bedankt sich ausdrücklich bei Landesrätin Simone Schmiedtbauer und Landesrat Hannes Amesbauer: 
"Diese Reformen sind ein starkes Signal für Hausverstand, Praxisnähe und Verantwortung. Sie schaffen die Grundlage für ein tragfähiges Miteinander von Mensch und Wildtier und stärken gleichzeitig den ländlichen Raum." 

Waffengesetznovelle

Der zweite Teil der Waffengesetz-Novelle tritt mit 28. April 2026 in Kraft:

 

Die einbezahlte Jagdkarte gewinnt an Bedeutung

 

Eine zentrale Rolle kommt ab 28. April 2026 der Jagdkarte zu. Sie gilt nun ausdrücklich als waffenrechtliches Dokument für Kategorie-C-Waffen. Voraussetzung ist allerdings, dass sie gültig und ordnungsgemäß bezahlt ist. Gemäß dem Steiermärkischen Jagdgesetz bedeutet das, dass die Vorschreibung der Landesjagdkarte, der Mitgliedsbeitrag zur Steirischen Landesjägerschaft als Körperschaft öffentlichen Rechts mit übertragenem Wirkungsbereich des Landes Steiermark und die Jagdhaftpflichtversicherung rechtzeitig entrichtet werden müssen.

Wer seine Jagdkarte nicht verlängert, hat unter bestimmten Voraussetzungen bis zu 18 Monate Zeit, eine andere waffenrechtliche Berechtigung zu erlangen. Andernfalls muss die Waffe abgegeben oder verkauft werden. Die Jagdbehörde muss die Waffenbehörde in solchen Fällen über die nicht einbezahlte Jagdkarte informieren.

 

Die gültige Jagdkarte wird zum zentralen Dokument für den legalen Waffenbesitz von Jägerinnen und Jägern, auf eine rechtzeitige Einzahlung der Jagdkartenvorschreibung ist daher dringend zu achten! Mit der kostenlosen Steirischen Jagd-App sind Jägerinnen und Jäger immer auf der sicheren Seite: Über die Eingabe der eigenen oder einer anderen Jagdkartennummer kann die Einzahlung und damit die Gültigkeit jederzeit überprüft werden.

 

Was die strengeren Regeln für Waffen für Jäger noch bedeuten entnehmen sie bitte dem Anhang

Wildökologische Raumplanung (WÖRP)

Großräumig lebende Wildarten brauchen einen ebenso großräumigen Blick. Die Wildökologische Raumplanung in der Steiermark setzt genau hier an: mit einer fundierten Planung auf Basis belastbarer Wildstände und klaren Überwinterungskonzepten für Rotwild als zentralem Bestandteil.

 

Getragen wird die WÖRP von drei starken Dialogpartnern – der Steirischen Landesjägerschaft, der Kammer für Land- und Forstwirtschaft sowie den Land&Forstbetriebe Steiermark. In einem intensiven Dialogprozess brachten über 70 Expertinnen und Experten aus der Praxis in fünf Arbeitsgruppen ihre Erfahrung ein.

 

Im Mittelpunkt stehen zentrale Handlungsfelder wie Lebensraumvernetzung, Schaffung von Ruhezonen und Besucherlenkung sowie die Reduzierung von Nutzungskonflikten zwischen Mensch – etwa in Land- und Forstwirtschaft oder im Tourismus – und Wildtier. Entscheidend ist dabei vor allem das Denken über Reviergrenzen hinweg, denn Wildtiere kennen keine Grenzen – verbunden mit konstruktiven, praxistauglichen Lösungen mit nachhaltiger Wirkung.

Österr. Wildtierstiftung

Einladung zum Charity Shooting am 12. Juni in Leobersdorf zu Gunsten der Österreichischen Wildtierstiftung

 

Die Stiftung verfolgt unter anderem die Zwecke der Schaffung und Erhaltung von Wildtierlebensräumen, Maßnahmen zum Natur- und Umweltschutz sowie der Bewusstseinsbildung rund um das Thema Wild und Jagd. 

 

Weitere Informationen unter: www.wildtierstifung.at 

Strategie 2025 Niederwild

FAKTENCHECK der Woche

 

Niederwildlebensraum als Chance für gelebte Naturkompetenz 

 

𝐴𝑟𝑡𝑒𝑛𝑠𝑐ℎ𝑢𝑡𝑧 𝑏𝑒𝑔𝑖𝑛𝑛𝑡 𝑖𝑚 𝐿𝑒𝑏𝑒𝑛𝑠𝑟𝑎𝑢𝑚.

 

Die Faktenchecks ist über die Accounts der Steirischen Jagd auf Facebook und Instagram und auf der Homepage der Naturwelten abrufbar.

Kurstipp: Blattjagdseminar mit Fritz Wolf

22. Mai 2026 | Naturwelten Steiermark

 

23. Mai 2026 | Kölldorf Südostteiermark

 

Das Blattjagdseminar besteht aus einem theoretischen Vorbereitungsteil zu den Fragen, wann blatte ich, wo ist der beste Platz und wie funktioniert das Blatten mit meinem Lockinstrument. In der zweiten Tageshälfte wird Gelerntes bei einem Reviergang angewendet!

Das Blattjagdseminar besteht aus einem theoretischen Vorbereitungsteil zu den Fragen, wann blatte ich, wo ist der beste Platz und wie funktioniert das Blatten mit meinem Lockinstrument. In der zweiten Tageshälfte wird Gelerntes bei einem Reviergang angewendet!

Freie Kursplätze

Chance auf freie Plätze
 

Im April sind für folgende Kurse noch wenige Restplätze zu vergeben. 
Weitere Infos gibt´s unter www.naturwelten-steiermark.com und die Anmeldung zu den Kursen ist direkt online möglich:

    

Wildseuchen erkennen & vorbeugen - Südoststeiermark
29.04.2026, 17:00-21:00 Uhr, Stainz bei Straden; Haus der Vulkane

 

"Hirsch tot bis Pfanne" Teil 1 – Vom Aufbrechen bis zum gekühlten Stück

25.04.2026, 8:00-11:00 Uhr, Forstschule Bruck an der Mur

Das war "Wildbret als Schlüssel"

"Wildbret als Schlüssel für die Zukunft der Jagd"

 

10. April 2026 | Infoveranstaltung für Jäger:innen

 

Am Freitag, dem 10. April 2026, fand in den Naturwelten Steiermark das Seminar "Wildbret – ein Schlüssel für die Zukunft der Jagd" statt. Rund 30 interessierte Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus der steirischen Jägerschaft nutzten die Gelegenheit, sich umfassend über aktuelle Entwicklungen, Chancen und rechtliche Rahmenbedingungen in der Wildbretvermarktung zu informieren. Die Veranstaltung wurde kostenlos angeboten und stieß auf großes Interesse. Einen Bericht zum Nachlesen und weiteres Downloadmaterial finden sie auf der Homepage der Naturwelten Steiermark.

Jagdhornbläsermusik Aufruf

Im Rahmen des Steirischen und Internationalen Jagdhornbläserwettbewerbs bekommt der Steirische Jagdschutzverein die Gelegenheit, in einer ORF-Steiermark-Radiosendung sowohl den Wettbewerb als auch das steirische Jagdhornwesen insgesamt zu präsentieren. Die Aufzeichnung dieser Sendung wird am 29. April stattfinden.

 

Zum erfolgreichen Gelingen dieser Aufzeichnung bittet Sie der Landeshornmeister, Herr Thomas Weinzerl, um Ihre Unterstützung.

 

Sollten Sie über CDs, andere Tonträger oder USB-Sticks mit Aufnahmen steirischer Jagdhornbläsergruppen verfügen, wären wir Ihnen für die Zusendung dieser Aufnahmen sehr dankbar - unabhängig davon, ob es sich um ältere oder aktuelle Aufnahmen handelt und ob diese mit Chor‑ oder Blasorchesterbegleitung aufgenommen wurden.

 

Dies dient nicht nur der Gestaltung der ORF‑Steiermark‑Radiosendung, sondern auch dem Aufbau eines Archivs zur steirischen Jagdhornbläsermusik.

 

Wir bitten Sie, alle CDs sowie sonstigen Tonträger bis spätestens 20. April 2026 an folgende Adresse zu übermitteln:

landeshornmeister@anblasn.at 

Unsere Wochennews zum Teilen als Link

 
 
 

Steirische Landesjägerschaft
Schwimmschulkai 88
8010 Graz
Mo. - Do. 8:00 bis 17:00, 
Fr. 8:00 bis 12:00

0 316 67 36 37 0

presse@jagd-stmk.at

 

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