Sehr geehrte Herren Landesjägermeister-Stellvertreter, werte Vorstandsmitglieder!
Sehr geehrte Herren Bezirksjägermeister, geschätzte Jägerinnen und Jäger!

 

Jagd Österreich: LJM Franz Mayr-Melnhof-Saurau ist neuer Präsident

Seit 1.1.2025 ist Landesjägermeister Franz Mayr-Melnhof-Saurau neuer Präsident von Jagd Österreich und folgt damit Maximilian Mayr Melnhof. Das geplante Programm für das Jahr 2025 hat drei große Schwerpunkte und beinhaltet einige Neuerungen:

 

In einer modernen Interessensvertretung sind qualitative Daten, wie auch die Interpretation und Deutungshoheit essenziell, um die eigenen Standpunkte zu argumentieren und zu verteidigen. Datenqualität und deren Verfügbarkeit werden zudem im Hinblick auf die Berichtspflichten der Europäischen Union immer wichtiger. So liegt es auf der Hand, was die Jagd in Österreich dringend benötigt: Eine moderne Wildtierdatenbank in welcher nicht nur Streckendaten, sondern auch Daten aus dem Monitoring und Lebensraumdaten zusammenfließen und dadurch einen umfangreichen Blick auf die Situation der heimischen Wildtiere bieten.

 

Präsident Franz Mayr-Melnhof-Saurau will zudem ein besonderes Augenmerk auf eine zeitgemäße Aus- und Weiterbildung legen. "Wir brauchen attraktive Weiterbildungsangebote für unsere Jägerinnen und Jäger, die täglich Verantwortung für das Jagdwesen in Österreich übernehmen", unterstreicht Präsident Mayr-Melnhof-Saurau.   

 

Eine moderne Ausbildung und hochwertige Daten sind die Grundlage eines nachhaltigen Wildtiermanagements und ermöglichen vorausschauende wildökologische Raumplanungen, die wiederum ein wichtiges Instrument ist, Konflikte in der Landnutzung zu minimieren.

 

"Eine solche Raumplanung betrifft allerdings nicht nur das Wild, sondern auch erholungssuchende Naturnutzer, die unbedarft in den Lebensraum des Wildes eindringen. Besucherlenkung wird ebenso wichtig, wie eine zeitgemäße und moderne Kommunikation und Bewusstseinsbildung", betont Präsident Mayr-Melnhof-Saurau.

 

"Die vor uns liegenden Aufgaben in der Jagd werden vielseitig sein, aber wir werden sie gemeinsam mit Freude angehen. Zum einen haben wir eine starke Nachfrage nach Wildtierdaten, was uns in unserer Expertenrolle bestärkt. Zum anderen müssen wir unsere gesammelten Erkenntnisse zu unseren Wildtieren und deren Bewirtschaftung auch an die einzelnen Jägerinnen und Jäger bringen und parallel der breiten Öffentlichkeit zeigen, dass die Jägerschaft ein kompetenter Ansprechpartner ist", so Präsident Franz Mayr-Melnhof-Saurau abschließend. 

Biodiversitätspreis Silberdistel

Einreichfrist zur Teilnahme läuft bis 28.2.2025 

 

Der "Silberdistel - M. & W. Graf Biodiversitätspreis des Landes Steiermark" zeichnet herausragende Initiativen zum Schutz und zur Förderung der Biodiversität in der Steiermark aus. 

 

In den Kategorien Einzelpersonen & Bürgerinitiativen, Bildungseinrichtungen & Gemeinden, NGOs, Vereine & Körperschaften öffentlichen Rechts, Gewerbliche bzw. landwirtschaftliche Betriebe und Biotopverbund NaturVerbunden Steiermark werden Projekte prämiert, die einen wichtigen Beitrag zur Erhaltung der biologischen Vielfalt leisten.

Warnung vor rascher genetischer Verarmung bei Tieren und Pflanzen

Globale Metaanalyse zeigt, dass Maßnahmen erforderlich sind, um den Verlust der genetischen Vielfalt aufzuhalten.

 

Eine internationale Studie zeigt, dass die genetische Vielfalt bei rund zwei Dritteln von 628 Arten abnimmt, insbesondere bei Vögeln und Säugetieren, vor allem auf dem Land. Ein Beispiel sind die Raufußhühner wie der Auerhahn, deren Restpopulationen verinselt, was sie vom Aussterben bedroht. Dennoch gibt es positive Beispiele, wie Schutzmaßnahmen und gezielte Einkreuzungen, die den Genpool stabilisieren und den Verlust der Vielfalt aufhalten können, wenn entsprechende Maßnahmen ergriffen werden.

Probenentnahme MKS Schalenwild

Über eine Stichprobenuntersuchung soll festgestellt werden, ob die Maul- und Klauenseuche beim wiederkäuendem Schalenwild in der Steiermark auftritt.

 

Dafür werden die Jägerinnen und Jäger gebeten, bei aufgefundenem Fallwildstücken von wiederkäuendem Schalenwild einen Teil der Milz zu entnehmen und tiefzukühlen. 

 

Über bei der Steirischen Landesjägerschaft erhältliche Behälter werden die Proben an die Landesveterinärbehörde zur weiteren Untersuchung übermittelt. Es wird gebeten, die Probe mit den Informationen im Anhang zu versehen, über die Bezirksjagdämter wird die Weiterleitung der Proben gerne organisiert.

 

Herzlichen Dank für Ihre Mitarbeit im Sinne der Wildtiergesundheit in der Steiermark!

JÄGERWISSEN

Der Waschbär in der Steiermark

 

Der Waschbär ist ein Säugetier, genauer gesagt ein "Kleinbär", der ursprünglich aus Nordamerika stammt. Nach Europa kam er über damals betriebene Pelzfarmen.

 

In der Steiermark konnte 1985 das erste Mal ein Waschbär nachgewiesen werden.

 

Seit dem Jagdjahr 1992/93 wurden in der Jagdstatistik 44 Tiere registriert, 27 davon wurde erlegt, 13 fielen dem Straßenverkehr zum Opfer und weitere 4 Tiere konnten als "sonstiges Fallwild" notiert werden.

 

Waschbären sind Alleskönner, -sie können laufen, schwimmen, klettern und sind unglaublich geschickte Tiere.

 

Zudem wird der Waschbär als sog. "Neobiota" gelistet, es sind dies invasive gebietsfremde Arten deren Einbringung oder Ausbreitung die Biodiversität und die damit verbundenen Ökosystemdienstleistungen gefährden oder nachteilig beeinflusst.

Umfrage akadem. Jagdwirte

Tobias Bernecker, Teilnehmer am akademischen Jagdwirtlehrgang, bittet um Mithilfe sowie um Verteilung unter Jägern.

 

Ist Wilderei ein Phänomen der Vergangenheit oder ein Problem, das auch heute noch existiert? Anhand welcher Indizien kann man widerrechtliche Wildentnahmen erkennen? Wird dem Thema ausreichend Aufmerksamkeit geschenkt?

 

Zur Beantwortung dieser Fragenstellungen, die im Rahmen einer wissenschaftlichen Arbei an der BOKU abgehandelt wird, wird um Teilnahme ersucht.

 

Weitere Details sowie die Umfrage selbst sind über nachstehenden Link zu erreichen:

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