![]() Sehr geehrte Herren Landesjägermeister-Stellvertreter, werte Vorstandsmitglieder!
JägerwissenVerpflichtende Trophäenvorlage für Bewertung und Trophäenschau
Aus gegebenem Anlass wird darauf hingewiesen, dass gemäß § 46 lit b des Steiermärkischen Jagdgesetzes die Steirische Landesjägerschaft die gesetzlich aufgetragene Aufgabe der Abhaltung von Pflichttrophäenschauen zu erfüllen hat. Die Trophäen sind durch den Jagdausübungsberechtigten verpflichtend sowohl für die Bewertung als auch die Durchführung der Trophäenschau zur Verfügung zu stellen.
Als Körperschaft öffentlichen Rechts hat die Steirische Landesjägerschaft ebenfalls gemäß § 46 lit b die gesetzlich beauftragte Aufgabe, Abschussrichtlinien zu erlassen, welche dem rechtlichen Charakter einer Verordnung entsprechen.
Gemäß den Durchführungsbestimmungen zur Abhaltung der Trophäenschauen ist folgendes verpflichtend geregelt (auszugsweise):
Hirschtrophäen müssen bei der Trophäenschau zumindest mit dem ganzen linken Unterkieferast, Hirsche der Klassen I und II mit dem ganzen Schädel vorgelegt werden.
Über einstimmigen Beschluss des Landesjägertages 1976 sind alle Trophäen von Rothirschen vom vollendeten vierten Lebensjahr (und älter) dem zuständigen Hegemeister im grünen Vorstand innerhalb einer Woche vorzulegen. Eine darüber hinaus gehende Grünvorlage kann vom Bezirksjägermeister gemäß § 56 Abs 3e für einzelne Reviere, Hegegebiete oder Jagdbezirke verbindlich – auch stichprobenartig - festgesetzt werden.
Die Geweihe der Rehböcke und der linke Unterkieferast von Böcken und Geißen sind in gut gereinigtem Zustand am Ende des Jagdjahres der Bewertungskommission vorzulegen und nach erfolgter Altersschätzung dauerhaft zu kennzeichnen. Bei Fallwild ist, soweit möglich, auch der linke Unterkieferast vorzulegen.
In sämtlichen steirischen Bezirken sind gegen Ende des Jagdjahres Pflichttrophäenschauen (mindestens eine pro Bezirk) abzuhalten. Jeder Jagdausübungsberechtigte ist verpflichtet, auf seine Kosten alle Trophäen der im Abschussplan enthaltenen Wildarten – auch die gefundenen (Fallwild) – seines Jagdgebietes mit Ausnahme der Raufußhühner, der Murmeltiere sowie der Gamskitze und Muffellämmer, in gut gereinigtem Zustand über Aufforderung des Bezirksjägermeisters pünktlich und vollzählig zu der jeweiligen Trophäenschau vorzulegen. Alle Trophäen sind mit einem vollständige ausgefüllten Trophäenanhänger sowie bei Geweihträgern zumindest mit dem linken Unterkieferast zum Zwecke der Bewertung vorzulegen. Hat der Erleger seiner namentlichen Erfassung am Trophäenanhänger nicht zugestimmt, ist die Jagdkartennummer anzuführen. ![]() ![]() Hohe Akzeptanz für JagdDer Jagd wird häufig ein Imageproblem nachgesagt: Zu lange habe sie ihre Leistungen nicht ausreichend kommuniziert und Öffentlichkeitsarbeit nicht prioritär betrieben. Aktuelle Umfrageergebnisse zeichnen jedoch ein deutlich positives Bild. Ganze 85% der Befragten sind sich des positiven Nutzens der Jagd für Österreich bewusst.
Die Umfrage wurde im Dezember 2025 vom Institut für Demoskopie & Datenanalyse (IFDD) unter wahlberechtigten Österreicherinnen und Österreichern durchgeführt. Sie liefert ein aktuelles Stimmungsbild zu Jagd, Wildbret sowie zur Öffentlichkeitsarbeit des Dachverbandes Jagd Österreich. Darüber hinaus wurden demografische Unterschiede und Wahrnehmungen in verschiedenen Altersgruppen analysiert.
Landesjägermeister Franz Mayr-Melnhof-Saurau: "Die Jagd hat sich erfolgreich geöffnet, ihr umfassendes Wissen rund um die heimische Natur zugänglich gemacht und gleichzeitig ihre Leistungen für die Allgemeinheit besser vermittelt. Das spiegelt sich in der Umfrage wider und motiviert uns, diesen Weg weiterzugehen." ![]() Bauernbundball 2026Beim Bauernbundball 2026 präsentierte sich die erfolgreiche Kooperation zwischen der Steirische Jagd und dem Bauernbund Steiermark eindrucksvoll der Öffentlichkeit. In der Stadthalle Graz sorgte der NaTOURwelten-Hänger für Aufmerksamkeit und setzte sich als Fotospot und Treffpunkt in Szene und lud zum Verweilen ein, während prominenter Besuch aus der Politik das gemeinsame Engagement von Landwirtschaft und Jagd unterstrich. Kulinarischer Höhepunkt war die Präsentation eines feinen Wildgerichtes, das regionale Qualität und nachhaltige Nutzung erlebbar machte. ![]() Vortragsabende im BezirkDer Bezirksjagdausschuss Graz-Umgebung veranstaltete auch heuer wieder zwei sehr gut besuchte Vortragsabende. Dieses Jahr mit Univ.Doz. Dr. med. vet. Armin Deutz
Die diesjährigen Themen waren: Aktuelle Wildkrankheiten im Bezirk Hegeabschuss - ab wann notwendig und auch legitim Fallwild und Nottötung - was ist zu beachten Durch die Größe des Bezirkes werden die Vorträge einmal im Norden und einmal im Süden abgehalten. Durch das anhaltend große Interesse wird auch im nächsten Jahr wieder eine Weiterbildungsveranstaltung angeboten. Organisiert und finanziert werden diese Vortragsabende vom Bezirksjagdausschuss. Fotocredit: Markus Steiner ![]() WochenreportJagd Österreich berichtet wöchentlich, was in der Jagd passiert, was sich in- und außerhalb der österreichischen Grenzen tut, woran bei Jagd Österreich geaerbeitet wird und was beschäftigt. Kursnachschau"Bartbindekurs"
Im Rahmen des "Bartbindekurses" haben an 2 Tagen Ende Jänner und Anfang Februar rund 20 Jäger:innen aus Steiermark, Wien und Tirol unter fachkundiger Anleitung von Bernd Pichlkastner die Kunst des Bartbindes erlernt. Vermittelt wurden nicht nur die Grundlagen um einen Bart selbst zu binden, sondern auch viel Tradition und Wertschätzung für Hand- und Weidwerk. Natürlich wurden auch die Geschichten zur Herkunft der eigenen Barthaare intensiv ausgetauscht. Die Ergebnisse von Dachs-, Gams-, Sau- und Hirschbart zu Mittag des zweiten Tages waren absolut sehenswert und so konnte jeder Teilnehmer seinen selbst gebundenen Bart voller Stolz mit nach Hause nehmen.
Aufgrund der großen Anfrage zu diesem Kurs wird mit Start 8. Mai ein weiterer Kurs angeboten. ![]() Freie KursplätzeChance auf freie Plätze im Februar In der kommenden Woche sind für folgende Kurse noch wenige Restplätze zu vergeben.
Webinar: Jäger & Naturnutzer – harmonisch miteinander 26.02.2026, 19:00-20:00 Uhr, online
"Blick ins Revier" Rehwild auf Ackerflächen Kurs TippKurs-Tipp: Goldschakal Management
21. März 2026 | 13:00-16:00 Uhr | Naturwelten Steiermark
Neu im Seminar-Programm der Naturwelten! Im Seminar Goldschakal Management erfahren Sie Wissenswertes über den Goldschakal, seine Lebens- und Ernährungsweise, Populationsdynamik und Verbreitung in der Steiermark sowie benachbarten Regionen in und um Österreich. Als Referenten werden Dr. Jennifer Hatlauf (BOKU) sowie 2 erfahrene ungarische Revierjäger vor Ort sein und ihre praktischen Erfahrungen mit dem Goldschakal im Revier teilen. Fotocredit:Jagdfakten.at Unsere Wochennews zum Teilen als LinkSteirische Landesjägerschaft 0 316 67 36 37 0 presse@jagd-stmk.at
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